Biedenkopfring

Der Stadtring/-Anhänger ist aus Sterling-Silber (925) in solider Handarbeit gefertigt und zeigt handgezeichnet einige der Besonderheiten unserer Heimatstadt. Eingelegt in die Ringschiene werden die in 13 Farben erhältlichen Motive durch eine robuste Spezialkeramik geschützt.

Die enthaltenen Motive sind:

Rathausbrunnen
Der Rathausbrunnen (oder auch: Oberstadtbrunnen) ist wohl der älteste Stadtbrunnen Biedenkopfs und versorgt den alten Stadtkern mit Wasser. Sein rundes Sandsteinbecken stammt wohl aus dem Mittelalter und wird im Zentrum auf einer Säule von einem goldenen Löwen mit Stadtwappen bewacht.

Wettläufer und Mohr
Der Mohr und die Wettläufer sind die Symbolfiguren des Grenzgangsfestes in Biedenkopf. Der Grenzgang in Biedenkopf ist ein historisches Heimatfest, welches alle sieben Jahre gefeiert wird. Zunächst entstand zur Kontrolle des Grenzverlaufes, dessen Ursprung bis in das 17. Jahrhundert zurück reicht, entwickelte sich am Ende des 19. Jahrhundests ein Volksfest daraus.
Der Mohr ist eine Symbolfigur mit schwarzer Uniform, Vollbart und geschwärztem Gesicht. Sein Anblick sollte wohl neidvolle Anrainer erschrecken und vertreiben. Die beiden Wettläufer haben die Aufgabe, zur Einhaltung der Grenzbegehung zu sorgen und Grenzgänger, die vom Grenzweg abweichen, mit Peitschenknallen wieder auf den rechten Weg zu bringen.

Evangelische Stadtkirche
Wohl zur Zeit der Erhebung Biedenkopfs zur landgräflichen Stadt (nach 1232) wird die Johanneskirche nach dem Vorbild westfälischer Hallenkirchen errichtet. Wegen Baumängeln wurde die alte Kirche in 1886 abgerissen und im neugotischen Stil 1888-1891 neu errichtet. Aus einer Erweiterung um 1400 sind Notgotteskapelle und Sakristei erhalten.

Landgrafenschloss Biedenkopf
Das Schloss Biedenkopf ist das Wahrzeichen der Stadt. Es steht auf dem 386 Meter hohen Schlossberg oberhalb des alten Stadtkerns: der Oberstadt. Die ältesten Bauelemente, der nördliche Turm der Burg, wurde wahrscheinlich um 1175 erbaut. Um 1231 gelangte die Burg in den Besitz des Landgrafen Konrad von Thüringen, der die Satdt Biedenkopf unterhalb der Burg anlegen ließ. Die Burg diente damals als westliche Grenzsicherung. Im Jahr 1908 wurde durch den Geschichtsverein ein Heimatmuseum im Schloss eingerichtet, welches von April bis November zur Besichtigung einlädt.

Schenkbarsches Haus
Das Schenkbarsche Haus gilt als das älteste Haus der Stadt Biedenkopf, das alle Stadtbrände unbeschadet überstanden hat. Über einem hohen Gewölbe aus der Zeit um 1200 erhebt sich ein imposanter fünfstöckiger Fachwerkbau, dessen zwei untere Stockwerke von 1491 stammen, die drei oberen Stockwerke wurden 1610 von Amtmann Schenkbar aufgesetzt. Das Haus beherbergt mittlerweile ein Privatmuseum zum Thema der Baustrukturen des Gebäudes sowie eine Sammlung antiker Ikonen.

Kaiser-Wilherm-II.-Turm
Auf dem Gipfel der Sackpfeife steht der Kaiser-Wilherm-II.-Turm, ein 25 Meter hoher Aussichtsturm und beliebtes Ausflugs- sowie Wanderziel. Der Turm ist ein Natursteinmauerwerk, das aus Steinen der Umgebung erbaut wurde. Der Bau erfolgte 1913 zu Ehren von Wilhelm II..
Von dort oben reicht der Blick über große Teile des hessischen Berglands vorbei am Fernsehturm auf der Angelburg bis hin zum Feldberg im Taunus, aber auch zum Kellerwald, Knüll und Vogelsberg. Die Aussichtsplattform des Turmes ist öffentlich zugänglich – gegen Entrichtung einer kleinen Spende zum Erhalt des Turmes.